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27.02.2016
Pressebericht: IVZ Aktuell vom 27.02.2016
Hunderte besichtigen Notunterkunft in Dreierwalde Niemand geht unberührt nach Hause
Das Interesse an der neuen Notunterkunft in Dreierwalde ist riesengroß. Bevor die ersten Gäste in etwa einer Woche eintreffen, hatte das DRK die Bevölkerung am Tag der Offenen Tür zur Besichtigung geladen.

HÖRSTEL. Die ersten Besucher waren schon vor Mittag da. Es sollten in den Stunden darauf Hunderte weitere folgen. Die abgesteckten Parkplätze auf dem Gelände und die Standstreifen vor der Hauptwache füllten sich nach und nach. Einige Hundert nutzen bei dem herrlichen Sonnenschein das Rad für die Anfahrt. Sie alle wollten sich, bevor die ersten Gäste eintreffen, ihr eigenes Bild machen von der neuen Notunterkunft für Flüchtlinge auf dem ehemaligen Nato-Flugplatz Dreierwalde.

Sie wollten sehen, wo die Männer, Frauen und Kinder voraussichtlich ab 7. März in Bussen diese Unterkunft erreichen, wo sie aussteigen und in Empfang genommen werden, wo sie die Betreuer der DRK-Betreuungsdienste Westfalen-Lippe begrüßen werden, wo sie im Sanitätsraum medizinisch untersucht und die Kinder betreut werden, wo das Essen ausgeteilt wird, wo sich die erschöpften Menschen waschen, ausruhen und schlafen können. Viele Familien sind gekommen an diesem Samstagnachmittag. Kinder, Jugendliche, Erwachsene jeden Alters aus Dreierwalde, Riesenbeck, Hörstel, Bevergern und der näheren Umgebung. Sie schauten sich die Räumlichkeiten an, die Platz bieten für bis zu 700 Menschen – und es wird niemanden gegeben haben, der beim Anblick der 21 Leichtbauhallen und sieben Container nicht irgendwie ins Nachdenken gekommen wäre.

Jeder auf seine eigene Art. Die einen äußerten sich positiv, dass alles schön sauber und übersichtlich sei und dass doch an alles Wichtige gedacht sei, auch wenn die letzte Platzbefestigung und Teile der Inneneinrichtung noch fehlen. Ein älteres Ehepaar stellte die Frage, warum die Flüchtlinge nicht selber zum Aufbau und später zur laufenden Unterhaltung und Reinigung herangezogen würden. Es gab auch solche Besucher, die Fehler im Detail zu erkennen glaubten. Sorge bereitete einem Dreierwalder Sanitärfachmann zum Beispiel, dass in den Duschsälen kein Ablauf installiert ist. Es sei doch vorprogrammiert, dass das Wasser aus den Duschen überlaufen wird, da doch die Kabinen einen kaum tauglichen Vorhang haben; und dass die Waschräume sehr schnell verschmutzen würden. Einem Besucherpaar aus Riesenbeck fiel auf, dass die Schlafkabinen mit je drei Stockbetten keine Bettlampen haben und kein Mobiliar enthalten, um Kleidung zu verstauen. Und wo kann man sich einfach mal hinsetzen und für sich die Wartezeit verbringen? Wo können die Gäste Fußball spielen und sich austoben?

Jedem Besucher war nach der Besichtigung am Ende klar: Diese Einrichtung ist kein Luxus. Sie kann allenfalls versuchen, elementare Bedürfnisse der Menschen zu befriedigen. Angesichts der vielen Gäste, die in den nächsten Wochen und Monaten erwartet werden, ist dies immer noch Aufgabe und Herausforderung genug. Eine Woche, höchstens zwei oder drei, müssen die Gäste hier höchstens verweilen, bevor sie einer Kommune und damit einer festen Unterkunft zugewiesen werden, hieß es gestern von offizieller Stelle. Die Notunterkunft dient nicht dem Daueraufenthalt.

32 feste Mitarbeiter konnten die DRK-Betreuungsdienste für den Flugplatz bereits verpflichten. Später sollen es sogar 40 Mitarbeiter sein. Ab Montag sind sie im Einsatz und wollen alles tun, um das Beste aus der Situation zu machen, erläuterte Ina Ludwig während eines Pressegesprächs. Das gab sie gemeinsam mit der Regierungsvizepräsidentin Dorothee Feller in der Empfangshalle, bevor die ersten Besucher eintrafen. Die DRK-Betreuungsdienste gGmbH werden die Betreuung übernehmen. Landesweit haben diese Erfahrungen gesammelt und sind inzwischen verantwortlich für 8000 vergleichbare Plätze. Ludwig machte deutlich, wie viel Kraft investiert wurde und wird, und dass dabei viele – auch ehrenamtlich – mitwirken. Besonders dankte sie dem THW und dem DRK Dreierwalde für die Mithilfe. Ina Ludwig informierte, dass für die Gäste der Notunterkunft zweimal täglich für eine Busverbindung nach Hörstel gesorgt wird. Zu einem regelmäßigen Runden Tisch will die Stadt Hörstel mit den Beteiligten einladen. Dazu gehört auch die Hörsteler Flüchtlingshilfe. Sie wird die ankommenden Flüchtlinge unter anderem mit Spenden aus der Kleidungskammer an der Münsterstraße in Riesenbeck unterstützen.

Einen Ausblick gab Vizepräsidentin Dorothee Feller. Der zuständigen Bezirksregierung in Arnsberg werde man melden, dass die Notunterkunft ab dem 7. März aufnahmebereit ist – zunächst für 200 Menschen. Je nach Bedarf kann diese Zahl steigen. Aktuell kommen pro Tag nur noch 400 Flüchtlinge in NRW an, so Feller. Im September waren es teils bis zu 3200 pro Tag. „Wir müssen gut vorbereitet sein. Ein Ad-hoc-Verfahren geht zu sehr an den Kräften“, sagte sie.

Christoph Brodesser, Abteilungsleiter beim DRK-Landesverband, ist überzeugt: „Die Zahlen werden wieder deutlich steigen. Der Korken an den Grenzen wird mit mächtigem Druck aus der Flasche gehen.“

Auf Nachfrage sagte Feller, es sei angestrebt, landesweit 10 000 Plätze für Notunterkunft dauerhaft zu schaffen. In Dreierwalde laufe der Mietvertrag bis Ende des Jahres 2016. Es gebe aber eine Option auf Verlängerung. Thema des Pressegesprächs war auch das Sicherheitspersonal. Der in Dreierwalde eingesetzte 18-köpfige Sicherheitsdienst, so Feller, bestehe aus anerkanntem Personal. Es seien entsprechende Überprüfungen erfolgt. Darauf lege das Land großen Wert (ein Video zum Thema wird vorbereitet)

IVZ Aktuell
Autor: Stephan Beermann
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