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18.09.2019
DRK und Feuerwehr leisten entscheidende Hilfestellung
Bombenentschärfung wäre ohne Ehrenamtliche nicht möglich
Foto und Text: Andreas Winnemöller, Dreierwalde

aw- RIESENBECK/BEVERGERN/DREIERWALDE. Das Ehrenamt ist der Kitt, der unsere Gesellschaft zusammenhält. Diese Aussage wird so oft gebraucht und zitiert, weil er an so vielen Stellen einfach am besten das ausdrückt, was das Ehrenamt ausmacht. Wie viel Wahrheit tatsächlich in diesem Satz steckt, hat sich einmal mehr auf beeindruckende Art und Weise rund um die Bombenentschärfung vergangene Woche in Riesenbeck gezeigt. Was Ehrenamtliche zu leisten imstande sind, lässt sich in dem Zusammenhang sehr gut am Beispiel des DRK aufzeigen: Völlig entspannt sitzen sechs der beteiligten DRK´ler drei Tage nach der Entschärfung im DRK-Heim in Dreierwalde zusammen und haben sich noch immer sehr viel vom vergangenen Donnerstag zu erzählen.

Der Dreierwalder Roland Hebbeler ist Zugführer der Einsatzeinheit Steinfurt (ST) 03 des DRK und erklärt, wie zu so einem Großereignis die örtlichen Vereinsebenen verschwimmen und auf Kreisebene Hand in Hand zusammengearbeitet wird: „Unsere Einsatzeinheit setzt sich aus DRK-Mitgliedern aus Bevergern, Riesenbeck, Schale, Recke, Steinbeck, Saerbeck und eben Dreierwalde zusammen. Das sind alles Ortsvereine aus dem Kreisverband Tecklenburger Land. All diese Helfer sind am Treffpunkt an der Grünen Halle in Riesenbeck zusammengekommen. Dann heißt es als Erstes Einsatzbesprechung, Helferregistrierung, Einsatzeinteilung nach Qualifikationen, Einsatzabschnitte mit den Kollegen der Feuerwehren absprechen.“

Wichtig ist es den Männern zu betonen, dass neben der Einsatzeinheit ST 03 ist eine zweite Einheit mit dem Kürzel BMS 03 vor Ort war. Auch diese setzt sich aus Ortsvereinen aus dem Kreisverband Tecklenburger Land zusammen. „Die Kollegen arbeiten in den gleichen Strukturen wie wir. Das es zwei Einheiten sind, hat organisatorische und logistische Gründe“, so Hebbeler.

Bild: Sie waren mit vielen anderen Ehrenamtlichen am Donnerstag in Riesenbeck im Einsatz (v.l.): Marcel und Kai Rothert aus Bevergern, Roland Hebbeler und Thomas Fleege aus Dreierwalde sowie Kevin Stockel und Sebastian Niermann aus Riesenbeck

Um 12.37 Uhr kam die Meldung am Donnerstag herein und die Maschinerie lief sofort auf Hochtouren. Schwierig war für die Einsatzleitung die Unsicherheit, wann es wirklich losgeht. „Viele Kollegen müssen für so einen Einsatz Urlaub nehmen. Wenn dann der Zeitpunkt unklar ist, macht es das für uns und auch für so manchen Arbeitgeber, der die Leute dafür freistellen muss, schwierig zu planen“, erklärt Kai Rothert aus Bevergern, der stellvertretender Zugführer von ST 03 ist. Trotz der schwierigen Planung war die Einsatzeinheit innerhalb kürzester Zeit mit 52 Leuten vor Ort in Riesenbeck. 29 davon kamen aus dem Stadtgebiet Hörstel. Die zweite Einsatzeinheit war mit knapp 40 Leuten eingetroffen.

Eine der Aufgaben des DRK war, die Menschen, die aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr mobil sind, zu transportieren und die Evakuierung des Altenheims zu begleiten. „Insgesamt haben wir knapp über 50 Transportfahrten mit dem KTW oder RTW gehabt. 19 Liegendtransporte waren auch dabei“, erinnert sich Marcel Rothert aus Bevergern. Ein sehr großer Aufwand für die ehrenamtlichen Helfer.

Die Versorgung der Leute, die sich während der Evakuierung im Lammers Hof in Riesenbeck aufgehalten haben, war eine weitere Aufgabe des DRK. „Wir haben den etwa 110 Menschen dort Getränke, Obst und Müsliriegel angeboten. Außerdem haben wir sie, sofern notwendig, mit Medikamenten versorgt. Das hat alles prima geklappt.“ Als die Bombe dann um 17.01 Uhr entschärft war, hatten die DRK´ler in Riesenbeck noch lange keinen Feierabend. Die Menschen, die man mittags transportiert hatte, mussten auch wieder zurücktransportiert werden. „Irgendwann um 22 Uhr waren die Jungs dann alle wieder zu Hause“, sagt Sebatian Niermann aus Riesenbeck.

Eine andere Aufgabe fand während des gesamten Nachmittags im DRK-Heim in Dreierwalde statt. Dort wirbelte nach einem Einkauf im Großmarkt, der im Rekordtempo vollzogen wurde, Thomas Fleege vom DRK Dreierwalde mit seinem Team der Verpflegungsgruppe an den Kochtöpfen und Pfannen. „Wir mussten 160 Lunchpakete, bestehend aus einem Schnitzelbrötchen, einem belegten Brötchen, Obst und einem Müsliriegel, für die Einsatzkräfte der Feuerwehr und der Behörden packen. Und die Zeit drängte natürlich von Anfang an“, erzählt Thomas Fleege. In der Spitzenzeit waren zwölf Helfer in Dreierwalde vor Ort. Die Lunchpakete wurden zur Einsatzzentrale der Feuerwehr am Gerätehaus in Bevergern gefahren und von dort aus verteilt. Daneben galt es auch noch die ehrenamtlichen Einsatzkräfte des DRKs zu versorgen. „Das war ungefähr noch einmal der gleiche Aufwand“, so der gelernte Feldkoch, der zum Glück zwei Tage zuvor schon mal 400 Brötchen vorbestellt hatte.

Neben dem groß angelegten Einsatz am Donnerstag, war das DRK, wie auch die Feuerwehr schon drei Wochen lang an Besprechungen, Planungen und Bereitschaften beteiligt. Am Ende waren die insgesamt fast 90 ehrenamtlichen Helfer des DRK, genauso wie die rund 90 ehrenamtlichen Kameraden von der Freiwilligen Feuerwehr, erschöpft aber einfach nur glücklich, dass alles gut geklappt hatte. Eines wussten sie alle: Die Bombe war entschärft und die Evakuierten alle gesund zurück in ihren Wohnungen – ohne sie wäre das nicht möglich gewesen.

Text und Foto: Andreas Winnemöller




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